Manche Orte entstehen auf dem Reißbrett. Punkt XII ist anders gewachsen: langsam, mit den Händen, aus einer Überzeugung heraus. Der Beginn liegt im Jahr 1990 – eine Vision mitten im Steigerwald, an einem Ort, an dem Menschen zur Ruhe kommen und zu sich finden können.

Die frühen Bilder erzählen von harter Arbeit: ein offenes Dachgebälk, ein Anhänger voller Ziegel, Freunde auf dem Gerüst. Stein für Stein, Balken für Balken wurde aus einem alten fränkischen Gehöft ein Haus, das heute ganze Gruppen beherbergt.
„Öffne dein Herz und sei eins mit der Natur.“
Vom Rohbau zum Retreatzentrum
2016 wurde aus dem gewachsenen Ort der Punkt XII e.V. Seither ist die Entwicklung mit Tätigkeitsberichten und Bildern dokumentiert – ein Lebenswerk, das man Schritt für Schritt nachvollziehen kann. Heute stehen warme, terracottafarbene Häuser mit rund 65 Betten, mehreren Seminarräumen, Wintergärten und einem Wellnessbereich.
Wer heute abends ankommt, sieht zuerst das Licht: golden erleuchtete Fenster im dunklen Wald. Ein Versprechen von Wärme, Begegnung und Ruhe – genau das, wofür dieser Ort seit über drei Jahrzehnten steht.



